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Händlerblick über den Atlantik auf die Konjunkturdaten
16.05.2012
Frankfurt am Main (AVANTUS Information) - Händler schauen am heutigen Handelstag auf einen prall gefüllten Kalender mit volklswirtschaftlichen Daten. Insbesondere aus Amerika werden kursbewegende Konjunkturveröffentlichungen erwartet.

Bereits am zurückliegenden Handelstag wurde auf die Marktakteure eine Flut von Daten losgelassen. Um 14:30 Uhr MESZ stand die Veröffentlichung der Zahlen zum US-amerikanischen Verbraucherpreisindex ("Consumer Price Index, CPI") für April 2012 auf der Agenad. Die US-Verbraucherpreise sind, wie erwartet, unverändert geblieben. Im Monat zuvor waren die Preise der Konsumenten um 0,3 Prozent geklettert. Die Kernrate liegt gemäß dem Konsens bei 0,2 Prozent wie bereits im Vormonat. Zur selben Zeit wurde der New York Empire State Index der New York Fed veröffentlicht, der im Mai bei 17,1 notiert. Im Vormonat hatte er noch bei 6,6 gestanden. Erwartet wurde der Index im Bereich 8,0 bis 8,4. Am Nachmittag um 16:00 Uhr MESZ folgten die Zahlen zu den Business Inventories für März 2012. Die US-amerikanischen Lagerbestände sind um 0,3 Prozent gewachsen Die Umsätze sind gleichzeitig um 0,6 Prozent gestiegen. Das Verhältnis Lagerhaltung zum Umsatz (Inventories/Sales Ratio) liegt in den USA bei 1,27.

Am heutigen Mittwoch schauen Marktteilnehmer um 11:00 Uhr MESZ nach Brüssel zur Veröffentlichung der Zahlen zum europäischen Außenhandel für März 2012. Für Februar weist die Handelsbilanz der Euro-Zone einen Überschuss von 2,8 Mrd. Euro aus. Verglichen mit einem Minus in Höhe von 2,8 Mrd. Euro ein Jahr zuvor. Das Defizit des Januars lag bei 7,9 Mrd. Euro. Die Ausfuhren waren im Februar zum Vormonat saisonbereinigt um 2,4 Prozent gestiegen, die Einfuhren um 3,5 Prozent geklettert. In der ersten Schätzung für den gesamten Bereich der EU weist die Handelsbilanz im Februar ein Defizit von 35,2 Mrd. Euro aus verglichen mit -32,4 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Zeitgleich stehen die Ergebnisse des ifo World Economic Survey (WES) in Zusammenarbeit mit der Internationalen Handelskammer in Paris (ICC) zum Weltwirtschaftsklimaindikator für das zweite Quartal 2012 auf der Agenda. Es folgen am Nachmittag, um 14:00 Uhr MESZ, die Zahlen zu den US-Wohnbaugenehmigungen ("Building Permits") für April 2012. Es werden 725.000 bis 730.000 Baugenehmigungen erwartet. Im Monat zuvor waren es noch 747.000 gewesen. Das Bild wird abgerundet von den Zahlen zu den US-Wohnbaubeginnen ("Housing Starts") für April 2012. Experten spekulieren hier mit 675.000 bis 680.000 Baubeginnen. Im Vormonat waren es noch 654.000 gewesen. Um 15:15 Uhr MESZ stehen die Zahlen zur US-amerikanischen Industrieproduktion ("Industrial Production") für April 2012 auf der Agenda. Profis rechnen mit einem Rückgang der US-amerikanischen Industrieproduktion im Bereich 0,4 bis 0,5 Prozent. Im Vormonat war diese noch stabil geblieben. Zur gleichen Zeit werden die Zahlen zur US-amerikanischen Kapazitätsauslastung ("Capacity Utilization") für April 2012 veröffentlicht. Es wird mit einer Auslastung von 79,0 Prozent gerechnet. Im Monat zuvor hatte sie bei 78,6 Prozent gelegen. Um 16:30 Uhr MESZ folgen die Details zum wöchentlichen Ölmarktberichts der Energy Information Administration (EIA) zur US-amerikanischen Lagerhaltung. Am Abend können dann die Händler einen Blick auf das Sitzungsprotokolls zur letzten Sitzung des Federal Open Market Committees (FOMC Minutes) werfen, das um 20:00 Uhr bekannt gegeben wird.

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George Bernard Shaw